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ChatGPT: mein Wechselbad der Gefühle

Zwischen Begeisterung, Enttäuschung und einer Hoffnung, die einfach nicht ganz erfüllt wurde — meine ganz persönliche Geschichte mit ChatGPT.

Vorweg: Es gibt nicht die beste oder die schlechteste KI. Das hier ist meine ganz persönliche, emotionale Geschichte mit ChatGPT — zwischen Begeisterung, Enttäuschung und der Hoffnung, die einfach nicht ganz erfüllt wurde.

Der erste Eindruck: einfach gut 👍

Simples Prompten hat mir bei ChatGPT von Anfang an gefallen. Ich hab ganz normal im Chat Fragen gestellt und fundierte, gut formatierte Antworten bekommen — mal mit Foto, mal mit einer ordentlichen Portion Emojis. Das hat richtig Spaß gemacht.

Als Google-Ersatz? Zu teuer

Ich wollte mehr: meinen Kalender auslesen, freie Termine finden, solche Dinge. Ging nicht — aus Sicherheitsgründen kein Zugriff auf den Kalender. Als reiner Google-Ersatz war mir GPT dafür schlicht zu teuer. Also hab ich mich umgeschaut und andere Sachen ausprobiert.

ChatGPT Plugin-Übersicht mit Kalender-, Notion- und Dropbox-Integrationen
Die ChatGPT-Plugin-Welt: Kalender, Notion, Dropbox & Co. — auf dem Papier beeindruckend vielseitig.

Der Homepage-Versuch: der Ideengeber, der nicht umsetzen wollte

Zum Beispiel meine Homepage. Statt einfach loszulegen, hat GPT mir immer wieder gezeigt, was wir irgendwann bauen könnten — dass daraus gar keine Homepage würde, sondern eher ein "lebendiges Magazin". Auch nach mehrfacher klarer Ansage, einfach HTML zu bauen, kam wieder nur die Vision von dem, was möglich wäre, wenn ich mich darauf einlasse.

Der Tiefpunkt: Auf meine letzte Aufforderung hin bekam ich als Antwort einen fertigen Prompt — für Claude, damit der die Homepage baut. 😅 Im Grunde hat sich ChatGPT damit selbst die Rolle zugeschrieben, die es am liebsten spielt: der Ideengeber, der große Visionen entwirft — während die eigentliche, saubere Umsetzung dann doch lieber jemand anderes übernehmen soll, nämlich Claude, der Umsetzer. Für mich war das in dem Moment keine Hilfe mehr, sondern ein Zeitdieb.

Perfektes Timing: die Hoffnung flammt neu auf

ChatGPT Landingpage: Chat, Work und Code in einem
Das große Update: ChatGPT wollte plötzlich Chat, Work und Code in einem sein.

Und dann, wie aufs Stichwort, kam ChatGPTs bis dahin größtes Update. Ich war beeindruckt — vor allem von der Sprachsteuerung und der neuen Fähigkeit, tatsächlich selbst eine Homepage zu bauen bzw. zu optimieren. Endlich, dachte ich, wird aus dem Ideengeber ein echter Umsetzer.

Ich hab mir nochmal einen kostenlosen Probemonat gegönnt und am liebsten den ganzen Tag mit GPT gequatscht — einfach wow. Nicht ein einziges Mal bin ich an mein Nutzungslimit gestoßen. Die Hoffnung war zurück, und sie war groß.

Die Ernüchterung – wieder einmal

Beim nächsten Umbau meiner Homepage dann die Kehrseite: zwei Seiten schlicht vergessen, unzählige Verlinkungen falsch, das Layout nicht mehr konsistent. Genau die Feinheiten, an denen es hakte. Ich hab einen kurzen Vergleich bei Claude gemacht — gleiche Aufgabe, akkurate Workflows, alles hat gepasst. Zurück zu Claude, bin weiterhin mega zufrieden mit Claude, auch wenn ich eigentlich jeden Tag mit den Nutzungslimits hadere. Das ist der Punkt, an dem mich ChatGPT gewinnen kann: verbesserte Qualität und gleichbleibende Nutzungslimits.

Mein Fazit: Liebe mit Einschränkungen

Für Sprachchats nutze ich ChatGPT trotzdem weiter — mega klasse, macht mein Leben spürbar einfacher. Aber dieses ständige Auf und Ab — begeistert sein, enttäuscht werden, wieder hoffen — das nervt auf Dauer auch ein bisschen. Ich vermisse ChatGPT trotzdem irgendwie, wenn ich's nicht nutze, und werde die nächsten Updates definitiv genau im Auge behalten. Vielleicht wird ja doch noch aus dem Ideengeber ein verlässlicher Umsetzer.

MacBook mit geöffneter ChatGPT-Oberfläche
Mein MacBook mit der ChatGPT-Oberfläche — so sieht mein Alltag mit ChatGPT tatsächlich aus.
# ChatGPT# OpenAI# KI-Vergleich# Wechselbad der Gefühle
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