Rennrad am Steg beim Museumsschiff Tutzing, Blick über den Starnberger See
Story · Radtour · Starnberger See

53 Kilometer, 36 Grad – und ein Déjà-vu am Starnberger See

Einmal rum mit Tobias. Traumhaft schön, einmal verfahren – und das ausgerechnet an der Stelle, die ich schon von einer ganz anderen Geschichte kenne.

Manche Radtouren merkt man sich wegen der Strecke. Diese hier merke ich mir wegen der Hitze, wegen Tobias – und wegen eines Déjà-vus, das mir beim Verfahren fast die Sprache verschlagen hat.

Anfahrt mit Tobias

Bikes auf den Träger, Tobias eingepackt, ab an den See. Kein großer Plan, kein Zeitdruck – einfach einmal rund um den Starnberger See, an einem Tag, an dem das Thermometer 36 Grad anzeigte. Im Rückblick vielleicht nicht die cleverste Tageszeit-Wahl, aber wer denkt bei Sonne und See schon an Temperaturen.

Zwei Bikes auf dem Fahrradträger vor der Abfahrt

Einmal rum – und traumhaft schön

Die Runde um den Starnberger See ist einfach ein Genuss: mal dicht am Ufer, mal mit Blick über das türkisblaue Wasser, dazwischen schattige Wald- und Uferabschnitte. Genau die Art von Strecke, bei der man zwischendurch einfach nur runterschaltet, anhält und guckt.

Canyon Grizl auf dem Bohlenweg am Starnberger See Rennrad am Steg beim Museumsschiff Tutzing

🚴 Die Runde in Zahlen

Distanz53,1 km
Zeit2 Std 51 Min
Schnitt18,6 km/h
Temperatur36 Grad

Das Déjà-vu: Verfahren – schon wieder genau da

Einmal haben wir uns natürlich verfahren. Und zwar nicht irgendwo, sondern exakt an der Stelle, an der es ordentlich hoch und wieder runter geht. Das Kuriose daran: Es ist dieselbe Stelle, an der ich mich schon einmal mit Ralph verfahren hatte – und direkt danach hatten wir dort auch noch eine Reifenpanne. Offenbar hat dieser Streckenabschnitt ein Talent dafür, Radfahrer aus der Spur zu bringen. Diesmal blieb es zum Glück beim Umweg, ohne platten Reifen.

Manche Streckenabschnitte merkt man sich einfach – meist aus den falschen Gründen. 😄

Die letzten 5 Kilometer: Hitze pur

Nach dem Umweg und bei mittlerweile voller Nachmittagssonne wurden die letzten Kilometer dann richtig mühsam. 36 Grad, kaum noch Schatten, die Beine spürbar müder als am Vormittag – das war reine Kopfsache und Durchbeißen bis zum Ziel.

Belohnung: Rein ins Wasser am Percha Beach

Am Badegelände Percha Beach gab es dann die verdiente Belohnung: Bikes abstellen, direkt ins Wasser. Genau der Moment, für den sich die letzten schweißtreibenden Kilometer gelohnt haben.

Selfie am Ufer nach dem Bad am Percha Beach

Fazit

Ein toller Radausflug: 53 Kilometer, ein Déjà-vu zum Schmunzeln, ordentlich Hitze in den letzten Kilometern – und ein Sprung ins kühle Wasser als perfekter Schlusspunkt. Genau so darf ein Sommertag am Starnberger See aussehen.

Komoot-Aufzeichnung der Runde um den Starnberger See
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