Manchmal gewinnt nicht der Plan. Der Freitag hat mit gemischtem Wetter und ordentlich Regen angefangen – nicht gerade die Ankunft, die man sich für ein Wochenende am Gardasee ausmalt. Am Ende wurde daraus trotzdem eines der schöneren Wochenenden.
Freitag: Nasse Gassen, große Kulisse
Dieses kleine Städtchen zwischen See und Felsen hat auch unter grauem Himmel etwas Faszinierendes: enge Gassen, Boote im Hafen, nasse Steine und überall diese gewaltige Kulisse. Zwischen den Häusern steigen die Felsen fast senkrecht nach oben, davor das Wasser, ein paar Boote, die Promenade – und Menschen, die sich vom Wetter nicht die Laune nehmen lassen. Der See wirkt bei Regen nicht weniger schön, nur ehrlicher.
Samstag: Pooltag wie im Bilderbuch, abends Limone sul Garda
Der Samstag hat sich für den Regen vom Vortag mehr als revanchiert: ein Pooltag ohne große Agenda, ohne Liste zum Abhaken – einfach Wasser, ein Platz am Becken und der Blick auf die Berge. Mehr brauchte es nicht.
Am Abend ging es dann nach Limone sul Garda: enge Gassen, warme Lichter am Hafen, Boote, die im letzten Licht schaukeln – und dieser besondere Moment, wenn ein Ort abends noch einmal ganz anders wirkt als tagsüber. Spätestens jetzt war aus dem grauen Start vom Freitag ein richtig gutes Wochenende geworden.
Sonntag: Spätes Frühstück, letzter Pool, runter zum See
Der letzte Tag hatte noch einmal alles, was das Wochenende ausgemacht hat: spätes Frühstück ohne Zeitdruck, dann packen – und bevor es wirklich losging, noch eine Runde am Pool. Zum Schluss ging es zu Fuß runter zum See, für den letzten Blick, bevor die Heimfahrt anstand.
Fazit
Drei Tage, die ganz anders begonnen haben, als sie geplant waren – und die gerade deshalb hängen bleiben. Nicht perfekt geplant, aber ziemlich perfekt erlebt.