Kein großer Plan, kein Zeitdruck – einfach zwei entspannte Tage mit dem Gravel-Bike am Chiemsee. Tag eins: einmal komplett drumherum, mit Zelt und Sonnenuntergang am Hafen. Tag zwei: früh raus zum Bäcker, dann eine zweite Runde durchs Hinterland.
Anfahrt und Ankunft am Campingplatz
Gemütliche Anreise am Mittwochmorgen, nach dem Frühstück zuhause entspannt losgefahren – Ziel: Panoramacamping Harras am Chiemsee. Kaum angekommen, gleich einen Zeltplatz zugewiesen bekommen. Zelt in Rekordzeit aufgebaut, dann direkt rauf aufs Gravel-Bike. Es sollte einmal komplett rund um den Chiemsee gehen.
Einmal rund um den Chiemsee – gegen den Uhrzeigersinn
Den Streckenvorschlag von Komoot habe ich bewusst umgedreht und bin gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Der Gedanke dahinter: das Stück nah an der Autobahn gleich zu Beginn abhaken, damit der schönere Teil der Strecke für später aufgehoben ist.
Und so war es dann auch: ganz entspannt, ohne Probleme, ohne Verfahren – genau die Art Tour, die man sich für einen Sommertag wünscht.
Pause am Strand – kurz ins Wasser
Ungefähr in der Mitte der Strecke ein kleiner Stopp an einem Strand: Bike ins Gras gelegt, Ausrüstung verteilt, kurz rein ins kühle Wasser. Ein paar Kilometer weiter gab es dann noch eine kleine Zwischenmahlzeit, bevor es zurück zum Ausgangspunkt ging.
🚴 Tour 1 in Zahlen
Zurück am Camp: nochmal ins Wasser, dann Sonnenuntergang
Am Nachmittag zurück am Ausgangspunkt, noch einmal ab ins Wasser – diesmal am gut besuchten Strand direkt am Campingplatz, pinker Flamingo inklusive. Danach das Zelt noch einmal in schönerem Licht bewundert, bevor der Abend mit einem Spaziergang zum Hafen und einem Sonnenuntergang über den Bergen ausklang.
Tag 2: Bäcker in Prien, dann Runde zwei
Früh raus – so früh, dass wir bereits um 8 Uhr beim Bäcker in Prien saßen. Danach die zweite Tour in Angriff genommen: diesmal nicht um den See, sondern ins Hinterland zwischen Prien und Bad Endorf, vorbei an kleinen Weihern und stillen Moorlandschaften – ein schöner Kontrast zum Seeblick des Vortags.
🚴 Tour 2 in Zahlen
Fazit
Zwei Tage, zwei völlig unterschiedliche Touren: einmal der große Rundblick über den Chiemsee mit Bade- und Camping-Feeling, einmal die ruhige Seite im Hinterland zwischen Weihern und Wald. Zusammen fast 90 Kilometer, ein Zelt am Ufer und zwei Sonnenaufgänge mit Bäcker-Frühstück – mehr Urlaub braucht es manchmal gar nicht.